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Letzte Aktualisierung: 03.05.2013
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| Aktuell: Das Projekt 'Halle 109' ist gestorben !
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| Aufgrund statischer Probleme mit dem Dach werden wir die Halle 109 NICHT(!) mehr beziehen können. Die Reihe mit den Bildern mit dem Ausstellungsaufbau wird daher eingestellt. Die Suche nach einer Ersatzlösung läuft derzeit, und es gibt auch tatsächlich Alternativen. Wir hoffen weiterhin, vielleicht noch 2013 mit unserer Tätigkeit des Aufbaus einer Interimsausstellung wenigstens beginnen zu können.
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| Die Windows-History soll erweitert werden | |
| Wir denken, das an der Zeit ist, Windows XP und Vista in die Windows History (Wissenswertes->Windows
) mit aufzunehmen. Dafür suchen wir vorzugsweise Retail-Versionen (also in Kartons befindliche) Versionen von Windows XP Starter, Home, Professional und MediaCenter Edition. Bei Vista ist es ähnlich, hier gibt es die Editionen Starter, Basic, Home, Professional, Business und Enterprise. Unterstützen Sie uns bei dem Bestreben, diese Windows Versionen zu archivieren und auf unserer Webseite darzustellen. | |
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Neue Sammlungsrichtung
Wir haben uns entschlossen, ab sofort auch PDA's bzw. Pocket PC's in unsere Sammlung aufzunehmen. Deren Entwicklung begann mit frühen Psion-Geräten, dem Atari Portfolio oder auch dem Apple Newton und läuft somit nun auch schon seit 20 Jahren. Wirklich Bedeutung erlangte dieser Gerätetyp erst nach dem Jahr 2000. In der aktuellen Entwicklung geht der Gerätetyp Organizer bzw. PDA vollständig in den Smartphones wie dem Apple 3G oder 4G auf. Daher: ein iPhone 1G oder 2G würden wir als Spende sehr gerne annehmen.
Wenn Sie also ältere PDA's haben (1990 bis ca. 2006), die Sie nicht mehr verwenden, senden Sie sie uns zu. Auf jeden Fall müssen die Geräte funktionsfähig und in gebrauchten, aber gutem optischen Zustand sein. Natürlich sollte auch der Akku noch funktionieren. Schön wären Geräte in OVP und mit allen Handbüchern, dem originalen Zubehör und Datenträgern. Wie immer ist auch jedes Werbematerial bzw. Prospekte zu diesen Gerätetypen willkommen. Zur optimalen Ersatzteilversorgung nehmen wir Modelle auch mehrfach an. |
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Das Projekt
Die Gesellschaft für historische Rechenanlagen e.V. betreibt das Großprojekt Computermuseum Muenchen, um die Geschichte des Computers zu dokumentieren und weiterzugeben.
Zu ihren Aktivitäten gehören:
- Der Sammlungsbetrieb. Hardware aller Kategorien wird systematisch gesammelt und restauriert. Die Gesellschaft für historische Rechenanlagen hält die Exponate funktionsfähig bzw. stellt ihre Funktionsfähigkeit wieder her. Außerdem sammelt und dokumentiert sie auf den Gebieten Software, Speichermedien, Handbücher, Kataloge, Werbung, Zeitschriften und Literatur.
- Die Großrechnerabteilung ist ein öffentlich zugängliches Rechenzentrum mit historischen Großrechnern in München-Forstenried, das auch virtuell benutzt werden kann: Unter http://cray-cyber.org/ kann man sich in historische Großrechner einloggen.
- Die Abteilung für Mikrocomputer in Grasbrunn bei München kann nach Absprache besichtigt werden. Auch eine der international größten Sammlungen historischer Software hat hier ihr Depot.
- Das geplante Ausstellungszentrum datArena. Hier wird das Computermuseum Muenchen eine Dauerausstellung zur Geschichte des Computers zeigen, in Partnerschaft mit der Universität der Bundeswehr München-Neubiberg.
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| Das Leitbild |
Kaum eine technische Erfindung veränderte unsere Welt in so kurzer Zeit so umfassend wie die elektronische Rechenmaschine. Und kaum eine technische Evolution verlief in sich selbst so rasant wie die des Computers.
Das Computermusem Muenchen bewahrt dieses wichtige Kapitel Technik- und Kulturgeschichte. Mehr... |
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| Die letzten
VIC-Neuzugänge (Very
Important
Computer) |
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| DEC PDP-8 (Classic-8) |
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Die DEC PDP-8 (auch als 'Classic-8' bezeichnet) wurde 1965 vorgestellt und ist der erste in Massen gefertigte Computer, der mit der Modellkategorie 'Minicomputer' bezeichnet wurde. Man darf sich den Aufbau in der Abbildung links nicht als vollständige Computeranlage vorstellen. Im Prinzip ist das lediglich die CPU und der Hauptspeicher, die Peripherie (z.B. zur Datenspeicherung) fehlt. Damals war eben alles noch ein bißchen größer, den das Rechenwerk mußte über viele kleine Logikplatinen realisiert werden (der Mikroprozessor war noch nicht erfunden). Der Hauptspeicher (Magnetkerne) dieser ersten PDP-8 beträgt standardmässig 4000 12-Bit Worte, konnte aber noch ausgebaut werden. Die vorher angesprochenen Logikplatinen sowie der Hauptspeicher befinden sich in den beiden schwarzen Türmen über der Bedieneinheit. Die Modellreihe PDP-8 wurde immerhin bis 1990 gebaut, der 'Classic-8' folgten die Modelle PDP-8/e, PDP-8/f und PDP-8/m.
PS: Wir freuen uns sehr, das sich diese historisch wichtige Maschine jetzt in unserer Sammlung befindet. |
| Cromenco System Three |
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Cromenco wurde 1974 von zwei Stanford-Studenten (Roger Melen, Harry Garland) gegründet und 1976 zu einer Firma ungewandelt. Das Cromenco System III, das wir nun als Spende erhalten haben (von Prof. Dr. H. Schlosser, Bochum), stammt aus dem Jahr 1978 und gehört (neben z.B. Northstar Horizon und Processor Technology Sol 20) zu den ersten vollwertigen Microprozessor-Systemen. Wie viele andere Systeme dieser Zeit basiert es auf einer Zilog Z80 CPU und dem S-100 Bus. Aussergewöhnlich war, dass das System III von vornherein auf Multiuser-Betrieb ausgelegt war (Betriebsystem: Digital Research MP/M). In der ersten Hälfte der 80iger Jahre hatte Cromenco 500 Angestellte und machte einen jährlichen Umsatz von ca. 500 Millionen US$. Trotzdem wurde die Firma Mitte der 80iger Jahre von Dyntech Computer Systems übernommen. |
| IBM PC-DOS 1.0 |
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PC-DOS 1.0, im August 1981 erschienen zusammen
mit dem IBM PC (5150). Das von Microsoft entwickelte PC-DOS
diente dem damals auschliesslich diskettenbasierten IBM PC
als Betriebssystem, passte locker auf eine 160K Diskette und
war weitgehend kompatibel mit CP/M. Beides - die Software von
Microsoft und die Hardware von IBM - sind historische Meilensteine
der jüngeren Computergeschichte. Mehr über PC-DOS
1.0 in der DOS-History. |
Sonstige
neue Zugänge
| Visi On |


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Die Firma Personal Software wurde bekannt
durch den Vertrieb der ersten Tabellenkalkulation VisiCalc,
die 1979 für
den Apple II auf den Markt kam. Ein revolutionäres
Produkt, das in Fachkreisen auch als erste
"Killer Application" bezeichnet wird. Später folgten
auch Versionen für verschiedene Homecomputer und natürlich
auch für den IBM PC. Aufgrund des Erfolgs wurde 1982 eine
Umfirmierung in VisiCorp vorgenommen. Ende 1982 folgte dann der
nächste
große
Wurf: Visi On, die erste
grafische Beutzeroberfläche (GUI)
für den IBM PC XT wird auf der Comdex vorgestellt und 1983
ausgeliefert (im gleichen Jahr wie Apple's Lisa, die ebenfalls
über eine grafische Benutzeroberfläche verfügte).
Die wichtigsten Standard-Anwendungen (Tabellenkalkulation, Textverarbeitung,
Präsentation)
folgten bald nach.
Visi On konnte jedoch
keine(!) DOS-Programme ausführen. Neben
dem hohen Preis (Komplettpaket mit Anwendungen 1765 US$) und
den hohen Hardware-Anforderungen vielleicht der wichtigste Grund,
warum sich Visi
On zu dieser Zeit noch nicht durchsetzen konnte. Zudem gab es keine Applikationen für VisiOn, denn Entwickler benötigten dafür neben den VisiOn-Entwicklertools eine unixbasierte VAX (von DEC). Bereits
1984 kam dann bereits das Ende: CDC übernahm VisiCorp. Die Weiterentwicklung
von Visi
On wurde bald danach eingestellt. Die originalen VisiOn-Datenträger
sind übrigens
massiv kopiergeschützt und können mit keinem mir
bekannten Kopierprogramm gesichert werden (Ausnahme: Kombination 'Option Board' und 'Copy II PC' von Central Point). Wer das interessante
Stück
Software dennoch testen will (Hardware-Voraussetzungen: IBM PC
XT mit Festplatte, CGA Grafik, MouseSystems kompatible Maus)
oder weitere Infos braucht: http://toastytech.com/guis/vision.html, http://en.wikipedia.org/wiki/Visi_On
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| Telefunken RAT 700 |

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Analogrechner aus dem Jahre 1961. Man sieht
es ihm nicht an, aber das Teil ist 100kg schwer. Das Elektronikmuseum
in Tettnang konnte dieses Modell abgeben, da mehrfach vorhanden.
Unten sichtbar die Schaltplatte, über die per 'Verkabelung
die Programmierung vorgenommen werden konnte/mußte. Die
Ergebnisse eines Rechenvorgangs wurden in der Regel durch ein
Oszilloskop angezeigt (als Kurve!).
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| Wang 2200VP mit Drucker, 5MB
Wechselplatte und passendem Tisch |

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Die Anlage stammt vom Ingenieurbüro
Marder (Waldshut). Sie wurde dort bis vor 5 Jahren eingesetzt
und lief bis dahin problemlos. Sie bootet auch jetzt, die 5Mb
Harddisk nehme ich allerdings erst in Betrieb, wenn alle evtl.
vorhandenen Schaumstoffdichtungen überprüft sind.
Eine tolle Anlage, so mit passendem Tisch und Drucker. Braucht
leider auch viel Platz, und den muss ich für Tante Wang
erst mal suchen. |
Partnerseite
Herr Reinhard Heuberger ist Elektroniker und war 17 Jahre bei DEC beschäftigt. Er hat sich ganz der PDP-11 verschrieben und arbeitet zeitweise mit dem Computermuseum München zusammen. Aufgrund seines excellenten Wissens über die Produkte der Fa. DEC hoffen wir, diese Zusammenarbeit später vertiefen zu können.
Herr Heuberger betreibt einige private Projekte rund um die PDP-11. Näheres erfahren Sie auf seiner Homepage: www.pdp11gy.com
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Aktuelles Projekt
Mit der Hilfe von Herrn Schünemann
wird eine PDP 8/e aufwieder in Betrieb genommen. Sie stammt
von der FH in Bremen. Die 8/e selbst läuft soweit problemlos,
für das DECtape fehlt allerdings der Controller ((TD8E)
sowie die passenden Kabel. Diesbezüglich ist uns jede
Hilfe in Form eines geeigneten Ersatzteils willkommen. Die
Schaumstoffdichtungen der RK05 sind aufgeweicht und müssen
ersetzt werden. Erst dann lässt sich auch diese testen.

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Originelles:
| Platine mit Intel 4004 CPU
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Eine CPU-Platine mit einer seltenen Implementierung des ersten Mikroprozessors, dem Intel 4004 (2.300 MOS-Transistoren, 0,108Mhz). Natürlich finden sich auf der Platine auch sämtliche Peripherie-Chips (u.a. 4001: ROM/IO Device, 4002: RAM/IO Device, 4003: 10-bit shift register, 4008/4009: Verbindung zum Programmspeicher sowie I/O-Interface), die meisten mit Goldkontakten und vom Typ C, also der ersten Baureihe. Die 6 Chips oben sind 1302 PMOS-ROM's mit 2048 Bits Kapazität. Zudem ist ein Intel Eprom 1702A darauf enthalten. Das 1702A ist das erste Eprom der Welt und speichert 256 8-Bit Worte. Die Platine ist eine echte Intel-Raritätensammlung! Wegen des komplizierten Zugriff auf das RAM ist der 4004 schwierig zu programmieren. Viele dieser ersten CPU's wurden in Taschenrechnern und "embedded applications" (z.B. Ampelsteuerungen) verbaut. Der Verwendungszweck dieser Platine jedoch ist unbekannt. Dazu erreichte uns jetzt eine Mail von Herrn Dietmar Berg. Hier seine Mail als pdf. |
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Durchgeführte Änderungen:
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