Letzte Aktualisierung:
31-Jul-2007
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...über die Leute dahinter

 

Wolfgang Kainz-Huber Der Ursprung für Wolfgang Kainz-Huber's Sammelleidenschaft von Microcomputern findet sich im Jahr 1984. Damals kaufte sich der staatliche geprüfte Landwirt und Landwirtschaftsmeister aus Neugierde einen C64. Fasziniert machte sich Kainz-Huber daran, dessen Programmierung zu erlernen –autodidaktisch – und als Ausgleich für die körperliche Arbeit in der Landwirtschaft. Er entwickelte ein Programm für die Forstwirtschaft. Weil er davon mehr verstand als andere. Vom Verkaufserfolg seines Programms ein wenig überrumpelt, musste der Hobby-Programmierer seine gerade fertig gestellte Software immer wieder anpassen, sie stets erneut auf neue Rechnermodelle umstellen. Bald wurde aus dem Hobby-Programmierer ein Profi… 1986 gründete er die Firma KHS Software, in erster Linie für den Vertrieb des Forstprogramms. In der Folge konnte seine Firma daneben aber auch mehrere größere Auftragsprogrammierungen für Banken und Verbände erfolgreich abwickeln. Als Kainz-Huber 1998 einen nostalgischen Blick auf seine Anfänge als Softwareentwickler werfen wollte, musste er feststellen, dass sich das Rad nun rückwärts gedreht hatte: dieses Mal fehlte ihm nicht die Software, sondern die notwendige Hardware um den einst selbst entwickelten Quellcode anzusehen. Der zweifache Familienvater ging also auf die Suche: nach einem C 64. Das war der Beginn seiner Sammlerleidenschaft – und sicherlich der Anfang eines gefährlichen Hobbies für den immerhin seit 21 Jahren glücklich verheirateten Kainz-Huber. Das Resultat ist für die interessierte Welt schon heute eine Sammlung von 470 verschiedenen Rechnermodellen, die er seither funktionstüchtig hält. Wolfgang Kainz-Huber schenkt dem Computermuseum München seinen Namen, denn er hatte sehr früh die Idee, ein Museum zu gründen. Vorsorglich nannte er seine Keller-Sammlung mit ernormen Ausmaß „Computermuseum München“. Bereits 1999 hat Kainz-Huber die passende Domain registriert und eine Webseite entwickelt, um die Sammlung im Internet der Öffentlichkeit vorzustellen. Der 49-Jährige gehört zu den Hauptinitiatoren des zukünftigen Computermuseums München, in das neben seiner eigenen Sammlung u. a. die Sammlungen der Gesellschaft für historische Rechenanlagen e.V. eingehen.
Joachim Schwanter  
John G. Zabolitzky http://www.cray-cyber.org/team/jgz.php
Alexander Mann http://www.cray-cyber.org/team/amann.php
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Wolfgang Stief http://www.cray-cyber.org/team/stief.php