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Sol-20 von
Processor Technology, Baujahr 1976, ein weiterer Meilenstein
in der Sammlung. Zu dieser Zeit vielleicht das Modell am Markt,
das am meisten als Heimcomputer ausgeprägt war. Denn im
Gegensatz zu vielen anderen (wie Altair's und Imsai's) brachte
er bereits Tastatur, einen seriellen und einen paralellen Port
sowie einen Videoausgang mit. Composite Monitor anschließen
(evtl. ein bisschen RAM reinstecken) und los gings. |
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MITS
Altair 8800a von 1976, eine Legende, ihm werden viele
Rekorde nachgesagt. Viele davon stimmen nicht. Er war z.B.
nicht der erste Personal Computer und auch nicht der erste
Computer mit einem Mikroprozessor. Seine Weg zum Serienmodell
jedoch war spannend, fast abenteuerlich (diese Stories
können auf vielen US-Seiten nachgelesen werden). Was
stimmt: er war die Hardware-Grundlage für die erste
Microsoft Software (Basic). Gut erhaltene Exemplare des
8800(a) sind begehrte Sammlerobjekte, erhältlich praktisch
ausschließlich in den USA. Hier das Innenleben des
8800a. |
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MITS
Altair 8800b, der verbesserte Nachfolger. Wenig technische
Änderungen, ein bisschen mehr RAM und eine verbesserte
Optik. Lediglich die 'Turnkey'-Variante (sie folgte erst 1977)
brachte ein Anpassung an den technischen Forstschritt, indem
ein Boot-Loader automatisch einen Bootvorgang von einem externen
Speichermedium (Kassettenrekorder oder Floppy Disk) einleiten
konnte. 1977 wollte (verständlicherweise) niemand mehr
einen Computer ausschließlich über die Front-Switches
bedienen. |
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MITS
Altair 680, die bekannteste unter den ersten Implementierung
des Motorola/AMS 6800. Konnte ab 1976 als Baukit oder als fertiges
Gerät geordert werden. Leichter und kompakter als sein
Vorgänger Altair 8800 war er mit 1KB RAM sowie einem ordentlichen
Netzteil ausgestattet. Zur Grundausstattung gehörte ebenfalls
die Anschlußmöglichkeit eines seriellen Terminals. |
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IMSAI
8080, ab 1976 ausgeliefert gilt der IMSAI - nach dem Altair
8800a - auch als der zweite in Serie produzierte Mikrocomputer
überhaupt. Zudem ist er wahrscheinlich der erste Clone
eines anderen Mikrocomputers (eben des Altair). Bekannt wurde
der IMSAI durch seinen Auftritt im Film "War
Games". Seine Bedienkonsole war mit den roten und blauen
Funktionschaltern und den vielen Kontrolllampen netter gestaltet
als die des Altair, zudem besass er ein stärkeres Netzteil.
Der IMSAI (wie auch der Altair) konnte über 22 S-100-Bus
Steckplätze mit kompatiblen Zusatzkarten aufgerüstet
werden. Optional war zudem eine 8" Doppelfloppy-Einheit
verfügbar. |
 
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Eine sensationelle Spende: originale
Printouts der Quellcodes von CP/M
2.2, CP/NET 1.0 sowie ASM/86 der Firma Digital Research.
Das mit Sicherheit seltenste Inventar meines Museums. 1980 vielleicht
die am besten gehüteten Geheimnisse des damaligen Marktführers
für Microcomputer-Betriebssysteme. Aussage des Vorbesitzers
Reinhold Hohol: "Aus dem Programmierstil kann man immer
noch viel lernen, alles sehr sauber und strukturiert. Von den
DR Kunden in Europa haben damals nur Siemens (GWK in Karlsruhe)
und noch einer in England (Apricot oder Sinclair) die Sources
als Ergänzung zu den Lizenzen gekauft bzw. überhaupt
verkauft bekommen". Ich bin sehr, sehr stolz, diese
Zeitzeugnisse jetzt zu besitzen. |
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Heathkit
H-8, ein legendärer früher 8Bit-Computer, der
1977 als Bausatz zum selbst zusammenlöten verkauft wurde.
Heute gäbe es wahrscheinlich wieder viele Freaks, denen
sowas Spass machen würde. In der Standardausstattung spartanisch
mit nur 8K RAM und hexadezimaler Tastatur. Der Heathkit hatte
es schwer, denn im gleichen Jahr kamen die Konkurrenten von
Apple, Tandy und Commodore auf den Markt. Trotzdem fand der
H-8 gerade im Profibereich seine Käufer. |
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Commodore
900, der Prototyp wurde auf der Cebit 1985 vorgestellt.
Die ca. 500 hergestellten Exemplare wurden eigentlich nur an
Entwickler ausgeliefert, doch auch interessierte und finanzkräftige
Privatleute sind an diese im Detail sehr unfertigen Versionen
gekommen. Der Vorbesitzer meines C900 hat damals seine gesamten
Ersparnisse aufgewendet, um diese vergleichsweise preiswerte
Unix-Maschine zu erwerben. Man muss wissen, das Unix-Computer
damals im Bereich von umgerechnet 20.000 bis 30.000 EUR lagen.
Als Betriebssystem zum C900 wurde ein speziell angepasstes Coherent
Unix in der Beta-Version 0.7.3 mit ausgeliefert. |
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Northstar
Horizon Von 1978 bis 1983 von der gleichnamigen Firm NorthStar
Computers Inc. (Kalifornien) gebauter, legendärer Microcomputer.
Wie bei den meisten CP/M - Systemen dieser Zeit schlug auch
im Northstar ein Herz in Form eines Zilog Z80. Angesprochen
wurde der Northstar ausschliesslich über Terminals. Auf
dem Foto sieht man unten die Northstar Zentraleinheit (wahrscheinlich
eine der letzten aus dem Jahre 1983), darauf steht ein Terminal
des Typs Intertube der Fa. Intertec (die auch den legendären
Intertec Superbrain fertigte). Der Rechner wurde mir als Dauerleihgabe
zur Verfügung gestellt. |
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Obwohl diese Liste bisher Computern
vorbehalten war nehme ich nun auch eine Software auf (das müsste
jetzt wohl VIS für Very Important Software heissen). Eine
deutsche CorelDraw Version 1 dürfte ein Highlite in meiner
Softwaresammlung sein, jedenfalls ist sowas ausgesprochen schwer
zu finden. Übrigens eine Spende von Uwe Kirchner. Komplett
mit Lernvideo für die Einführung in die Bedienung
und auf neun HD-Disketten untergebracht (wobei nur 3 für
das Programm benötigt wurden, der Rest für Cliparts).
Es setzte bereits die Installation von Windows 2.0 oder höher
voraus. |
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Rockwell
AIM-65, erschienen 1977 als preiswerter Bausatz und als
Fertiggerät. Am Markt beworben als "Microcomputer-Trainer".
Diese Gerätetypen waren für viele damals die einzige
Möglichkeit, preiswert zu einem Computer zu kommen. Ob
die im AIM-65 verwendete 6502 CPU von Rockwell in Lizenz gefertigt
wurde oder letztendlich von MOS stammt ? Übrigens, es wäre
eine Sünde gewesen, dieses bildschöne Gerät mit
aufgesetzter Abdeckung zu fotografieren. |
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Commodore
KIM-1. Ab 1975 von MOS Technologies hergestellt gehört
der KIM-1 zu einer Familie von Einplatinencomputern, die Mitte
der 70iger Jahre recht verbreitet waren. Weitere populäre
Mitglieder sind der AIM 65 (Rockwell, s.o.), der SYM-1 (Synertek).
Zudem gab es mehrere gleichartige Modelle von Heathkit oder
die in Deutschland zu Beginn der 80iger Jahre recht verbreiteten
Mikro-Professoren von Multitech. Ich bin eben doch ein Commodore-Narr,
sonst wäre ich nicht so stolz drauf, jetzt auch einen zu
haben. |
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Die Wang
2200 SVP wurde mir von Gaby
Chaudry vermittelt (Vielen Dank, Gaby). Nach Aussage von
Experten ein relativ spätes Modell der 2200 Serie von Wang,
dafür aber recht selten. Optisch befindet sie sich in einem
gutem Zustand, wie auf dem Bild zu erkennen ist. Die bereits
vorhandene Harddisk macht den Umgang mit der Maschine komfortabel.
Leider sind weder Handbücher noch weitere Software vorhanden.
Ich hoffe aber, noch einiges vom Vorbesitzer zu bekommen. |
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Heathkit
H-89, erschienen 1980. Der letzte Computer, der unter diesem
legendären Label verkauft wurde. Kurz danach wurde Heathkit
von Zenith übernommen. Im Bild sieht man eine voll einsatzfähige,
komfortable Konfiguration mit zusätzlichem Doppellaufwerk
und einer 10 MB Festplatte späteren Baujahres. Das System
bootet CP/M 2.2 von der Festplatte. |
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IBM
5120. Diese Weiterentwicklung der legendären 5100 kam
1980 auf den Markt. Mit integrierten 8" FDD's, grösserem
Monitor und mächtig schwer. Diesen Tischrechner bezeichnen
viele Fachleute als IBM's ersten "Personal Computer"
und nicht den wesentlichen populäreren 5150. Leider sind
keine Handbücher mehr vorhanden. |
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Commodore
MMF 9000 (MicroMainFrame) oder auch
als Super PET 9000 außerhalb Europas bezeichnet. Komplett
mit Handbüchern, in gutem Zustand und natürlich funktionsfähig.
Der MMF 9000 ist im Prinzip ein 8032, der mit einer Zusatzplatine
(zwei Bords übereinander) um eine 6809-CPU erweitert wurde.
Außer dem Prozessor 6809 und 64 KB RAM ist auch eine serielle
Schnittstelle (6551). |
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Commodore
C64, vermutlich einer der wenigen Ur-C64, die bereits in
Deutschland hergestellt worden sind. Technisch hat sich in der
Folgeserie mit dem farbigen Typenschild nur wenig geändert.
Dieser hier entspricht dem C64, wie er auch in allen Nachfolgemodellen
der C64-Brotkastenform auf der Verpackung abgebildet ist. Der
Rechner ist übrigens "Made in Germany" hat die
Seriennummer 471. |
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Acorn
Atom, funktionsfähige und im Originalzustand befindliche
Modelle sind rar. Meiner stammt von einem netten Holländer.
Sogar die Originalverpackung und das Originalhandbuch sind noch
vorhanden. Leider war kein Netzteil dabei. Nach dem werde ich
mich wohl in Ebay auf die Suche begeben müssen. |
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ITT
3030. Dieses Gerät mußte ich ankaufen. Das Geld
tut mir jedoch nicht leid, denn das erworbene Modell ist mit
der recht seltenen externen Festplatte ausgestattet. Das ist
das, was diesen Computer überhaupt erst zur Rarität
macht, denn der ITT 3030 war einer der ersten Personal Computer
überhaupt, der ab Werk mit Festplatte ausgeliefert werden
konnte. Zudem sind Tastatur und Monitor unbenutzt. |
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Olivetti
Programma 101 Ein revolutionärer Tischrechner von Olivetti,
vielleicht der erste Personal Computer der Welt. Basierend auf
Transistortechnik war die P101 voll programmierbar. Die Programme
konnten dabei zur Wiederverwendung auf Magnetstreifen abgespeichert
werden. Dazu verfügte die Programma über einen integrierten
Magnetkartenleser sowie einen Drucker. |
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Apple
][, ich muß schon sagen, auf den mußte ich
lange warten. Nicht weil er sooo selten wäre, aber die
Sammlerpreise sind mittlerweile ganz schön happig. In
den USA (wo sonst) habe ich schließlich einen erwischt,
mit zwei Disk ][ und ein bißchen Software. Das Gerät
ist funktionsfähig und optisch in einem gutem Zustand.
Na also, das Thema Apple ][ ist abgehakt.
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Commodore
64DX, oder kurz C65. Ein legendäres Gerät. Keiner
weiss sicher, wieviele davon produziert wurden. Auch wieviele
heute noch existieren, ist nicht bekannt. Man kann aber von
ca. 50 Stück weltweit ausgehen, vielleicht sind's auch
noch ein paar mehr. Es gibt ja auch Leute, die nicht im Internet
veröffenlichen, das sie im Besitz eines solchen Gerätes
sind. Software gibt es nicht viel dafür, zudem ist das
Gerät ein Prototyp und dementsprechend fehlerbehaftet.
Daher: ein reines Sammlerstück. |